Vier Stimmen, viele Eigenheiten – Quintessenz beim VokalHerbst

Fast 20 Jahre gemeinsames Musizieren, raffinierte A-cappella-Arrangements und eine ordentliche Portion Selbstironie: Am Samstag, 24. Oktober, um 20 Uhr ist Quintessenz mit dem neuen Programm „Stereotypen“ zu Gast im Alten Kino Gaustadt.

Schubladendenken, Vorurteile und menschliche Eigenheiten – darum dreht sich das neue Programm von Quintessenz. Dabei nehmen die vier Sänger nicht nur ihre Mitmenschen, sondern auch sich selbst gehörig auf die Schippe. Wir haben dem Ensemble vor seinem Auftritt drei Fragen gestellt.

1. Was erwartet das Publikum bei eurem Auftritt am 24. Oktober?

Quintessenz: Wir haben unser neues Programm „Stereotypen“ im Gepäck. Musikalisch ist einiges dabei: von gefühlvoll bis ziemlich schräg, von bekannten Songs bis zu Stücken, mit denen man bei uns vielleicht nicht unbedingt rechnen würde. Und wie immer gibt's zwischendurch auch ein bisschen was zu lachen.

Mehr wollen wir eigentlich gar nicht verraten. Ein paar Überraschungen sollen ja noch bleiben. 😉

2. Vier Köpfe, vier Persönlichkeiten: Wie würdet ihr euch gegenseitig beschreiben?

Quintessenz: Da kommt einiges zusammen!

Tobi: Singt grundsätzlich nicht das, was in den Noten steht. Dafür aber immer etwas, das sich sowieso besser anhört.

Veit: Unser musikalischer Kopf. Schreibt die meisten Arrangements und hört ständig auf alle anderen Stimmen. Blöd nur, dass er darüber ab und an seinen eigenen Text vergisst.

Hannes: Unser Sonnenschein. Immer gut drauf, mit einem ausgezeichneten relativen Gehör und wahrscheinlich der Einzige, der auch nach drei Stunden Probe noch gute Laune hat.

MiZe: Unser Bass kümmert sich um alles Organisatorische. Was ihm an tonaler Höhe fehlt, versucht er mit einer ordentlichen Portion Engagement auszugleichen.

Und irgendwie funktioniert diese Mischung nun schon seit fast 20 Jahren erstaunlich gut. Vielleicht gerade deshalb, weil wir so unterschiedlich sind.

3. Wie wird ein Song zu einem typischen Quintessenz-Song?

Quintessenz: Meistens hört einer von uns irgendwo einen Song und findet, dass wir den unbedingt machen müssten. Dann überlegen wir gemeinsam, ob und wie das Stück zu uns passt.

Die meisten Arrangements schreiben wir selbst: etwa 90 Prozent Veit, acht Prozent Hannes und ein Prozent MiZe. Das fehlende Prozent stammt von anderen. Man könnte also sagen, dass am Ende meistens Veit entscheidet, was wir singen. 😄

Aber letztlich bringt jeder von uns etwas Eigenes ein. Wir probieren viel aus, verändern hier und da etwas – und wenn sich die Gelegenheit für einen musikalischen Spaß ergibt, nehmen wir die natürlich gerne mit.

Quintessenz – „Stereotypen“
Samstag, 24. Oktober 2026, 20 Uhr
Altes Kino Gaustadt, Bamberg

Eintritt: Pay What You Can – Sie entscheiden selbst, wie viel Sie beitragen möchten.

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